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Ist die Welt schon druckreif? Neue Erfahrungen mit der 3D-Technologie

3D-Drucker erobern die Welt und Deutschland liegt bei diesem innovativen Verfahren ganz vorne. Die meisten Menschen können sich aktuell noch nicht richtig vorstellen, welche, teilweise ungewöhnliche, Anwendungen für diese Technologie schon jetzt gibt und in der nächsten Zukunft noch geben wird. Vom Schuster bis zum Astronauten – Es gibt kaum einen Beruf oder eine Branche, in der 3D-Druck nicht verwendet werden könnte.

3D-Druck – Neue Parameter und Herausforderungen für die Industrie

3D-Druck revolutioniert die Industrie und das nicht nur weil diese Technologie neu und vielversprechend ist. Für dieses Verfahren gilt eine ganz andere Preisbildung, als für herkömmliche Technologien. Anders als z.B. beim 2D-Druck, hängen die Fertigungskosten nicht von der Stückzahl der Serie ab. Außerdem bleiben die Kosten konstant, unabhängig davon, wie komplex die Oberflächengeometrie des herzustellenden Objekts auch sein möge. Daher ist es kein Zufall, dass schon heute die meisten Hörgeräte mithilfe von einem 3D-Drucker produziert werden. Hörgeräte sind immer eine Einzelanfertigung und 3D-Verfahren macht die Produktion nicht nur schnell, sondern auch wirtschaftlich effizient.

Schnalle und Ersatzteile für ISS-Raumfahrtstation

Stellen wir uns eine Situation vor: Eine Frau eilt zu einem wichtigen Meeting und merkt plötzlich, dass eine Zierschnalle auf Ihrem linken Schuh fehlt. Ein schwerer Verlust und kaum zu kompensieren, denn wo bekommt sie – darüber hinaus auf die Schnelle – eine neue Schnalle zu ihren exklusiven High-Heels. Doch mit einem 3D-Drucker ist alles kein Problem, lediglich die genauen Daten zur fehlenden Schnalle sollen vorhanden sein. Dann nur zugig den 3D-Drucker einschalten, die Daten herunterladen und eine neue Schnalle anfertigen lassen. Was heute fantastisch erscheint, kann schon bald Realität werden. Jedenfalls hat ein 3D-Drucker bereits seinen Weg zur Weltraumstation ISS gefunden und wird dort benutzt, um nach Bedarf Ersatzteile zu drucken. Langsam – nach Meinung von vielen Experten viel zu langsam – bahnt sich der 3D-Drucker auch den Weg in die Hochschulen. Das Verfahren soll möglichst schnell zum führenden Studienfach werden, meinen Experten, denn aktuell besitzt Deutschland über einen Vorsprung bei der 3D-Technologie. Diesen Vorsprung gilt es zu nutzen und aktiv auszubauen.

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